Eine unterschriebene Vereinbarung ist noch kein Glasfaseranschluss. Entscheidend ist, ob das Kabel am Ende zuverlässig bis in die Häuser kommt.
Im Dezember 2025 schlossen Urbar und Vallendar eine Kooperationsvereinbarung mit Westconnect. Nach Angaben des Unternehmens umfasst das angekündigte Ausbaugebiet rund 7.670 Haushalte und Betriebe. In Aussicht gestellt wurden Anschlüsse mit bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde.
Glasfaser ist keine Zugabe
Ein leistungsfähiger Anschluss entscheidet mit darüber, ob Menschen gut von zu Hause arbeiten, Unternehmen investieren und digitale Angebote von Schulen und Verwaltung funktionieren.
Glasfaser gehört zur Grundversorgung. Sie stärkt Teilhabe, Wirtschaft und die Zukunftsfähigkeit unserer Orte.
Ohne genügend Verträge kein Ausbau
Das Projekt setzte eine ausreichende Zahl von Verträgen voraus. Die Vermarktung begann in Urbar am 1. März 2026 und in Vallendar am 1. April 2026. Für diesen Zeitraum stellte das Unternehmen die Übernahme bestimmter Anschlusskosten in Aussicht.
Die Bürger brauchen klare Antworten: Was kostet der Anschluss? Welche Fristen gelten? Wie läuft der Bau ab? Welche Leistung kommt tatsächlich an? Und wer ist bei Problemen erreichbar?
Am Ende zählt die Ausführung
Politik und Verwaltung müssen den Ausbau eng begleiten. Probleme gehören offen auf den Tisch. Straßen und Gehwege müssen nach den Arbeiten zügig und ordentlich wiederhergestellt werden. Unnötige Mehrfacharbeiten sind zu vermeiden.
Mein Maßstab ist einfach: Erfolgreich ist der Ausbau erst, wenn die versprochene Leistung zuverlässig in den Häusern ankommt.
Quelle: Information der Verbandsgemeinde vom 17. Februar 2026
Der Beitrag beschreibt den im Februar 2026 veröffentlichten Planungsstand. Aktuelle Vertrags- und Ausbauinformationen sind beim jeweiligen Anbieter zu prüfen.