Eltern brauchen Betreuung, mit der sie ihren Alltag planen können. Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen zuhören, sie begleiten und ihre Entwicklung fördern. Als Vater und Kommunalpolitiker gehören diese beiden Erwartungen für mich zusammen.

Die Kreisvolkshochschule Mayen-Koblenz bietet gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Maifeld eine Weiterbildung für Betreuungskräfte im Grundschulganztag an. Nach der Mitteilung des Kreises beginnt sie am 23. Oktober 2026 in Polch. Zum Programm gehören pädagogische Grundlagen sowie rechtliche und organisatorische Fragen des Betreuungsalltags.

Ich begrüße dieses Angebot. Wer Verantwortung für Kinder übernimmt, braucht Möglichkeiten, sich auf diese Aufgabe vorzubereiten und seine Kenntnisse weiterzuentwickeln. Fortbildung verdient deshalb einen festen Platz, wenn wir über die Qualität von Betreuung sprechen.

Was bedeutet das für unsere Arbeit vor Ort?

Für unsere Verbandsgemeinde stellen sich aus meiner Sicht drei praktische Fragen: Welche Qualifizierung benötigen die Betreuungskräfte? Wie lassen sich Fortbildung und verlässliche Betreuung im Alltag organisieren? Und welche Räume und Abläufe unterstützen die Menschen bei ihrer Arbeit?

Diese Fragen möchte ich in die weitere kommunale Arbeit einbringen. Eine gute Antwort beginnt damit, den Beschäftigten zuzuhören und den tatsächlichen Bedarf zu kennen. Wer zusätzliche Aufgaben erwartet, muss auch über Zeit, Organisation und die nötigen Mittel sprechen.

Das Angebot in Polch ist eine Initiative der kvhs Mayen-Koblenz und der VG Maifeld. Eine Teilnahme von Betreuungskräften aus unserer VG ist mir bislang nicht belegt. Gerade deshalb geht es mir hier um den Anstoß, die Bedingungen bei uns sorgfältig in den Blick zu nehmen.

Mein Maßstab bleibt: Kinder brauchen Chancen. Familien brauchen Verlässlichkeit. Beides hängt wesentlich davon ab, wie wir diejenigen unterstützen, die unsere Kinder jeden Tag begleiten.

Quelle: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz: Weiterbildung für den Grundschulganztag, 12.10.2026. Geprüft am 16. Oktober 2026.

Dieser Beitrag gibt meine persönliche politische Bewertung wieder. Er ist keine offizielle Mitteilung der Verbandsgemeinde Vallendar.